Berichte

In der ersten Runde aus dem Bezirkspokal ausgeschieden

RSV Wullenstetten – SGM Dietenheim 2:5 (1:2)  Reserven 0:7 (0:2)

(Von Markus Berchtold, 14.08.2017)

In der 1. Runde des Bezirkspokal ist der RSV gegen den Kreisliga A Aufsteiger SGM Dietenheim

mit 2:5 ausgeschieden.

 

Der RSV begann furios und ging bereits in der 9. Minute durch Christoph Treu mit 1:0 in Führung.

Unsere Mannschaft war ganz klar am Drücker, versäumte aber das zweite Tor zu erzielen.

Eine Trinkpause Mitte der 1. Halbzeit tat dem RSV nicht gut. Nun war die SGM tonangebend und konnte durch Rückkehrer Nico Wahl ausgleichen. Kurz vor der Halbzeit gelang Philip Störk mit einem Kopfballtreffer noch der Führungstreffer. 

Als Kevin Locher nach einer Stunde nach einem Freistoß das 1:3 gelang, dachten alle das Spiel sei gelaufen.  Der RSV bäumte sich aber nochmals auf und Michi Strobel gelang der 2:3 Anschlusstreffer. Dem eingewechselten Kevin Seiler wäre fast, der Ausgleich gelungen. Gästekeeper Rugel rettete in höchster Not. In der 82 Minute hatte der RSV Pech als ein Foulspiel an Martin Hilgartner nicht geahndet wurde und Max Metzinger aus dieser Situation das 2:4 gelang. Mit dem Schlusspfiff gelang Al Smadi noch das 2:5.

Leider sah in den Schlussminuten noch Fabian Linke, die gelb/rote Karte und fehlt nächste Woche beim Saisonauftakt in Kellmünz

Aufstellung: Prestele, Linke, Fischer, Klose, Fuchs, Schake, M. Hilgartner, Treu, Strobel, W. Hilgartner,

Schröpfer, Seiler, Werz, Flemisch

 

Res. RSV Wullenstetten- SGM Dietenheim 0:7 (0:2)

Im Vorspiel kam unsere „Zweite“ mit 0:7 unter die Räder. Das Ergebnis klingt brutaler wie es eigentlich war. Gerade in der 1. Halbzeit hielt der RSV gut mit und hatte mit 2 Pfostentreffer und 1 Lattentreffer Pech und hätte genauso gut zur Pause führen können. In der 2. Halbzeit war dann unsere Mannschaft von der Rolle und musste noch eine deftige Niederlage hinnehmen.

Aufstellung: M. Berchtold, T.Bauer, J. Berchtold, Suljic, Theobald, Trump, Teti, Seiler, T. Müller, M. Müller, Class, Stadel, Manos, Funk

 

Am nächsten Sonntag 20.August beginnt die neue Saison mit einem Auswärtsspiel beim TSV Kellmünz.

Spielbeginn ist um 15.00 Uhr (Reserve 13.00 Uhr)

 

Gleich zwei Vorbereitungsspiele an einem Tag und an zwei Orten

(Von Markus Berchtold, 07.08.2017)

Vorbereitungsspiel 1

FV Ay - RSV Wullenstetten 2:2 (2:2)

Beim ambitionierten Kreisliga A Ligisten FV Ay gelang unserer Mannschaft ein verdientes 2:2 Unentschieden.

Nach dem Führungstor von Sebastian Schake musste man postwendend den Ausgleich hinnehmen.

Nach einer Unachtsamkeit in der RSV Defensive gelang dem FV Ay wenig später sogar das 2:1.

Mit einem sehenswerten Heber gelang dann Ralf Zimmermann der 2:2 Ausgleichstreffer.

In der 2. Halbzeit war der FV Ay dann tonangebend, aber die RSV Defensive stand sicher und ließ kaum nennenswerte Torchancen zu. In den Schlussminuten hatte dann der RSV dann sogar noch durch Michi Strobel und Sebastian Schake 2 gute Tormöglichkeiten.

Aufstellung: Prestele, Linke, M. Bauer, Klose, Marz, M. Hilgartner, Stegmann, Zimmermann, Fuchs, Strobel, Schake, Rauh, Fischer, W. Hilgartner

Vorbereitungsspiel 2

RSV Wullenstetten Res. - TSG Söflingen Res. 1:3 (1:1)

Der RSV hatte den besseren Start versäumte es aber aus seinen Torchancen etwas zählbares  zu machen.  Mitte der 1. Halbzeit kam Söflingen besser ins Spiel und ging mit 0:1 in Führung.

Stefan Tausend gelang dann nach einem schönen Angriff der 1:1 Ausgleichstreffer.

Zu Beginn der 2. Halbzeit hatte unsere Mannschaft eine Schwächephase und die TSG Söflingen konnte mit 2 Treffer auf 1:3 davon ziehen. Erst 15 Minuten vor Spielende fing sich unsere Mannschaft wieder und hatte noch einige sehr gute Möglichkeiten, die leider ungenutzt blieben.

Aufstellung: M. Berchtold, T. Bauer, Theobald, J. Berchtold, Sujic, Trump, Schwenk, Flemisch, Späth,

Seiler, Tausend, T. Müller, M. Müller, Subasi

Vorausschau aufs kommende Wochenende

Am kommenden Sonntag, 13.08.17 steht mit der 1. Bezirkspokalrunde das 1 Pflichtspiel an.

Zu Gast im  RSV Sportpark ist der Kreisliga A Aufsteiger SGM Dietenheim, die in dieser Saison von unserem ehemaligen Trainer Roland Grotenklas betreut werden.

Anpfiff ist um 17.00 Uhr.

Die beiden Reservemannschaften bestreiten um 14.00 Uhr nochmals ein Vorbereitungsspiel.
 

Erstes Vorbereitungsspiel nach der Sommerpause

RSV Wullenstetten – SV Nersingen 3:0 (3:0)

Von Markus Berchtold, 17.07.2017
Der RSV Wullenstetten ist gut aus der Sommerpause gekommen.

Nach einer Trainingswoche stand am Sonntag, das 1. Vorbereitungsspiel gegen den SV Nersingen auf

dem Programm.

Unter dem neuen Spielertrainer Ralf Zimmermann gelang ein souveränerundso nicht erwarteter 3:0 Auftaktsieg.

Die Tore erzielten bereits in der 1. Halbzeit: Ralf Zimmermann, Michael Strobel und Basti Schake.

 

Aufstellung: Prestele, Rauh, M. Bauer, Klose, Marz, Zimmermann, Schwenk, Schake , Fuchs, W. Hilgartner, Schröpfer, Strobel, Theobald, Trump, J. Berchtold, T. Bauer

 

Man darf gespannt sein, wie sich unsere Mannschaft am kommenden So. 23.07.17 gegen den TV Boos schlägt.

Anpfiff ist um 17.00 Uhr im RSV Sportpark

 

Saisonstart der Fußballer

Ralf Zimmermann neuer Trainer beim RSV

Mit dem Trainingsauftakt am 10. Juli hat für die aktiven Fußballer des RSV die Saison 2017/2018 begonnen. Nachdem in der zurückliegenden Spielzeit am Ende ein guter 3. Tabellenplatz erreicht worden war, wird ein veränderten Kader versuchen, auch  in der neuen Spielzeit das Beste zu geben.

Wie bereits berichtet, ist Ralf Zimmermann als neuer Trainer beim RSV. Mit von der Partie als Trainer ist weiterhin Mario Riedel in seiner mittlerweile dritten Trainer-Saison beim RSV.

Beim Spielerkader gibt es neben drei Abgängen (Artur König/Dietenheim, Dennis Aust/Jedesheim, Tom Mittermeier/Aufheim) neun Zugänge – alle aus dem eigenen Jugendbereich – zu vermelden. Ihrem ersten Jahr im Aktivenbereich sehen Markus Fuchs, Kevin Seiler, Marco Fischer, Fabian Flemisch, Niklas Späth, Lukas Hüber, Phillip Rusch, Nico Claß und Patrick Brett entgegen.

Neben den jeweils wöchentlich zu absolvierenden Trainingseinheiten wird es in der Vorbereitungszeit auch eine ganze Reihe von Vorbereitungsspielen geben. Das Training findet Montag, Mittwoch und Freitag jeweils um 19:00 Uhr statt. Vorbereitungsspiele sind vorgesehen wie nachfolgend aufgelistet:

Sonntag, 16.07.2017, 17:00 Uhr RSV - Nersingen

Sonntag, 23.07.2017, 17:00 Uhr RSV – TV Boos

Sonntag, 30.07.2017, 17:00 Uhr RSV – SC Lehr

 Sonntag, 06.08.2017, 18:00 Uhr FV Ay - RSV

Sonntag, 13.08.2017, 18:00 Uhr Pokalspiel

Sonntag, 20.08.2017, 13:00 Uhr TSV Kellmünz – RSV (Reserve)

                                       15:00 Uhr TSV Kellmünz – RSV (Erste Mannschaft)

Kurzfristige Änderungen in dieser Trainings- und Spiel-Planung sind möglich und wahrscheinlich. Trotzdem würden sich Mannschaften, Trainer und Verantwortliche der Fußballabteilung freuen, wenn der eine oder andere Zuschauer  bereits in der  Vorbereitungsphase auf dem Sportgelände begrüßt werden dürfte.

 

Dramatische Anfangsphasen – am Ende feiert der RSV klaren Abschlusssieg

RSV Wullenstetten – TSV Senden: 5:1 (1:0)

Von Oliver Schmalzried, 06.06.2017

Im letzten Saisonspiel sah sich der RSV Wullenstetten dem TSV Senden gegenüber, der in letzter Zeit wieder etwas stärker aufgetreten ist. Aber der RSV legte furios los, Senden boten auch viele Räume an. Dennis Aust zog über links nach vorne, bediente Timo Schröpfer in der Mitte, dessen Schuss knallte ans Gebälk, Markus Fuchs versuchte sich an einem Nachschuss, im Gemenge wurde Dennis Aust schließlich von den Beinen geholt – Elfmeter. Tom Mittermeier trat an und jagte das Leder über das Tor (2.). Was für eine Dramatik gleich am Anfang! Kurze Zeit später legte Timo Schröpfer den Ball aus der Mitte nach halb rechts auf Dennis Aust, der zog ab und knallte den Ball an die Latte (7.). Zweimal schon Aluminium, ein verschossener Elfmeter – was für ein Auftakt. Doch so ging es dann bei sommerlichen Temperaturen nicht weiter. Zwar beherrschte der RSV weiter die Partie und zeigte sich vor allem im Zweikampf stärker, doch so fulminante Chancen gab es erstmal nicht mehr. Der TSV Senden brauchte viel Platz für sein Spiel, was ihm der RSV mit der Zeit allerdings immer mehr gewährte. Und so ließen die Gäste vorne nach einer halben Stunde aufhorchen: ein öffnender Ball auf die linke Seite setzte Tamer Arslan in Szene, der den Ball in die Mitte auf Kadir Orak brachte, dessen direkte Abschluss aber noch vor der Linie geklärt werden konnte (32.). Gleich darauf preschte Hakan Bozdogan über halb links vor und schoss knapp am rechten Eck vorbei (33.). Puh, das war knapp. Der RSV musste schon aufpassen. Es ging hin und her In der 41. Minute legte Dennis Aust den Ball vom rechten Strafraumeck in die Mitte auf Tom Mittermeier, dessen Schuss wurde abgeblockt, landete aber links vom Pfosten beim völlig frei stehenden Artur König, der aber den Ball nicht richtig traf. Dann schon wieder Gefahr auf der anderen Seite: Tamer Arslan brach frei durch, doch, nur noch den Torwart vor sich, brachte er den Ball auch nicht im Gehäuse unter (42.). Trotz aller Dramatik schien es mit 0:0 in die Pause zu gehen, da legte Tom Mittermeier den Ball auf den fast zentral im Strafraum völlig frei stehenden Timo Schröpfer, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und den Ball flach unter dem Torwart hindurch ins Netz schob (45. +1). Das war's noch nicht: Kadir Orak von Senden hatte noch vor der Pause den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber nur einen Wullenstetter Spieler (45. +3 )

Nochmal gut gegangen war für den RSV die erste Halbzeit also. Senden hatte durchaus auch seine Möglichkeiten. Man durfte gespannt auf den zweiten Durchgang sein: Erst hatte Güven Sulan für den TSV Senden eine Chance, welche Wullenstettens Torwart Norbert Krause vereiteln konnte. Im Gegenzug setzte sich Dennis Aust nach einem langen hohen Ball im Duell mit seinem Gegenspieler durch, hob den Ball kurz vor dem Tor über den Torwart, aber auch über den Kasten (49.). Wieder der RSV: Artur König durchbrach über links außen die Sendener Defensive, zog gegen den den Winkel verkürzenden Torhüter ab, der parierte, doch Artur König blieb dran und hämmerte den Ball im Nachschuss ins lange Eck (54.). Gleich darauf narrte Timo Schröpfer an der Strafraumgrenze seinen Gegenspieler, indem er scheinbar erst auf eine günstige Passgelegenheit wartete, dann aber urplötzlich an ihm vorbeizog und den Ball unter die Latte ins Netz drosch (55.). Ein Paukenschlag, doch Senden war noch nicht k.o.; gleich wieder hatte Firat Ciftci eine Möglichkeit, schoss jedoch ziemlich deutlich übers Tor. In der Sendener Defensive fand der RSV allerdings nach wie vor genügend Räume vor: Timo Schröpfer bediente von links außen den eingewechselten, wieder völlig frei stehenden Eren Yenici, der zum 4:0 abschließen konnte. Damit war etwas die Luft aus der Partie. Doch einen hatten die Wullenstetter noch. In der 75. Minute zog Tom Mittermeier von links außen nach einer Einzelaktion nochmal ab und das Leder schlug im langen Winkel ein – 5:0 (75.). Das war dann doch etwas hoch. Die Gäste kamen gleich darauf wenigstens zum Ehrentreffer – Güven Sulan brachte nach einer Flanke Enes Sandikcis den Ball im Kasten unter (76.). Damit war das Spiel zwar noch nicht zur Ende, aber viel passierte nicht mehr: Der RSV spielte seine Kontergelegenheiten nicht mehr genügend konsequent zu Ende. Der TSV Senden wollte meist mit dem Kopf durch die Wand, was auch nichts mehr einbrachte.

So konnte der RSV zum Abschluss nochmal einen hohen Sieg feiern und bescherte damit seinem  scheidenden Trainer Roland Grotenklas und den Spielern, die ebenso den Verein verlassen werden, einen schönen Abschluss. Vielen Dank für euren Einsatz und viel Glück bei euren neuen Vereinen!

 

Es spielten: Norbert Krause – Fabian Linke, Stefan Klose, Marc Suljic, Marco Rauh, Tom Mittermeier, Artur König, Kevin Seiler, Markus Fuchs, Dennis Aust, Timo Schröpfer;– Fabian Flemisch, Eren Yenici, Philipp Rusch, Julian Berchtold

Tore: 1:0 Timo Schröpfer (45.+1), 2:0 Artur König (54.), 3:0 Timo Schröpfer (55.), 4:0 Eren Yenici (60.), 5:0 Tom Mittermeier (75.), 5:1 Güven Sulan (76.)

RSV verkauft sich teuer beim Tabellenführer

SGM Dietenheim – RSV Wullenstetten 3:1 (0:0) Reserven 4:2

Von Markus Berchtold, 29.05.2017

Beim Tabellenführer SGM Dietenheim verkaufte sich unsere Mannschaft teuer und musste sich erst in der Nachspielzeit geschlagen geben.

Mit etwas gemischten Gefühlen reiste man beim RSV zum Tabellenführer an. Zur Vorwoche mussten aus der Startformation 4 Spieler ersetzt werden. Dennoch gelang dem RSV der bessere Start. Bereits in der 3. Minute hatte Stefan Tausend nach einer Hereingabe von Heinrich König, die Riesenchance zur Führung. Den Gastgebern merkte man deutlich die Nervosität an, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen. Mitte der 1. Halbzeit kam dann die SGM besser ins Spiel, aber die komplett neu formierte Abwehr mit Linke, Marz, Rauh und Stegmann machte einen tollen Job. Wenn die SGM einmal durchkam war dann Keeper Krause zur Stelle. Kurz vor der Halbzeit hatte der RSV dann Glück, als ein Ball an die Unterkante des Tores prallte.

Die 2.  Halbzeit begann mit einem Paukenschlag für den RSV.  Stefan Tausend nutzte eine Unachtsamkeit zum 0:1 Führungstreffer.  Die Freude währte nicht lange, als Max Metzinger 10 Minuten später mit einem sensationellen Tor mit der „Hake“ der Ausgleich gelang.  Beinahe wäre Stefan Tausend der erneute Führungstreffer gelungen, aber er verzog knapp.

In der Folgezeit drückte dann die SGM unsere Mannschaft in die eigene Hälfte hinein. Der RSV kämpfte aufopferungsvoll und hielt das Unentschieden bin in die Nachspielzeit. Diese hatte es in sich.

In der 91. Minute konnte der RSV nicht klären und Al-Smadi gelang der viel umjubelte Führungstreffer. In der 96. Minute gab es dann die Rote Karte für den Spielertrainer der SGM Haki Bülent. Nach einer rüden Attacke an der Mittellinie, musste Domenik Schwenk vom Platz getragen werden. Als der RSV in der Nachspielzeit alles nach vorne warf, gelang Max Metzinger in der 99. Minute das 3:1

Aufstellung:

Krause, Linke, Marz, Rauh, Stegmann, A, König, Schwenk, H. König, Schake, Tausend, Schröpfer, Yenici, N. Mittermeier, J. Berchtold,

 

Auch unsere Reserve musste sich mit 4:2 geschlagen geben. Die beiden Tore erzielte Martin Hilgartner.

Aufstellung:

 M. Berchtold, Funk, Suljic, Bosch, T. Bauer,  Kornegger, Trump, M. Hilgartner, W. Hilgartner,  Vespermann, Theobald, Gass, Subasi,

 

Am nächsten Samstag bestreitet unsere Mannschaft das letzte Saisonheimspiel gegen den TSV Senden um 17.00 Uhr (Reserve 15.00 Uhr) 

 

Neuer Trainer bei RSV Wullenstetten

Herzlich willkommen Ralf Zimmermann

Ralf Zimmermann (Quelle: Michael Roth, FuPaNet)

20.05.2017 

Ralf Zimmermann wird in der neuen Saison 2017/2018 Trainer beim RSV Wullenstetten. Ralf Zimmermann (Jahrgang 81) kommt aus  Breitenthal und war dort zuletzt als Spielertrainer bei DJK Breitenthal aktiv. Er übernimmt ab 01.07.2017 als Spielertrainer die Fußball-Herren-Mannschaften vom langjährig erfolgreich für den RSV tätigen Roland Grotenklas, der zur nächsten Spielzeit zur SG Dietenheim/Regglisweiler wechselt.

Die Stationen, die Ralf Zimmermann als Spieler absolviert hat, weisen einige prominente Namen auf: SSV Ulm 1846 (u.a. 11 Einsätze in der 2. Bundesliga, Saison 2000/2001), SC Pfullendorf (124 Einsätze in der Regionalliga Süd), TSG Thannhausen (Bayernliga), SV Mindelzell, DJK Breitenthal.

Seine seitherigen Stationen als Spielertrainer, Co-Trainer und Trainer  waren SV Mindelzell und DJK Breitenthal wo er sich den Ruf als sach- und fachkundiger Fußballer und Trainer mit klarem Blick auf die Situation und Bekenntnis zum Teamgeist erworben hat. Aber auch den Ruf, dass ein Spiel lieber gewinnen möchte, als es zu verlieren!

Wir wünschen ihm und uns ein erfolgreiches Arbeiten an neuer  Wirkungsstätte.

Glücklicher Sieg beim Außenseiter

SV Pfaffenhofen - RSV Wullenstetten 1:3 (1:1) Reserven 2:4 (1:1)

Von Oliver Schmalzried, 15.05.2017

Das Gewitter blieb aus. Einem furiosen Start des favourisierten RSV folgte leider viel Leerlauf. In der zweiten Hälfte nahm der SV Pfaffenhofen das Heft gar selbst in die Hand und schnupperte am Sieg, der nicht mal unverdient gewesen. Doch ein eklatanter Torwartfehler riss aus den tapferen Außenseiter aus allen Träumen und bewahrte den RSV vor einer drohenden Blamage.

Als wollte er noch vor dem wieder einsetzenden Regen alles klar machen, legte der RSV los wie die Feuerwehr. Stefan Tausend leitete mit einer Flanke auf die Latte hörbar die Sturmperiode seiner Mannschaft ein (1.). Dann setzte sich Artur König auf der linken Strafraumseite gegen mehrere Abwehrspieler durch, flankte, der Ball wurde abgefälscht und am langen Pfosten war Christoph Treu zur Stelle und jagte die Kugel ins Netz – 0:1 schon nach zwei Minuten. Kurz darauf verfehlte Timo Schröpfer das Tor um Haaresbreite. Der RSV wirbelte die überforderten Gastgeber durcheinander, war immer einen Schritt schneller und erspielte sich einige weitere Chancen. Doch dann gab es einen Rückschlag: von links außen gaben die Gastgeber einen halbhohen Freistoß hinein, der Ball eigentlich ungefährlich wurde abgefälscht und in der Mitte erwischte Andreas Dirr den Ball nur halb, aber eben so, dass er an den Innenpfosten und gegen den zum Ball gehechteten Torhüter Andreas Prestele sprang und von dort irgendwie ins Tor kullerte. Ein Slapstick-Tor (25.). Das hätte der RSV bald wieder ausbügeln können. Timo Schröpfer schickte Stefan Tausend bei einem Gegenstoß nach vorne. Der schnelle Wullenstetter Stürmer zog davon, doch schoss frei vor dem Torhüter der Pfaffenhofer Daniel Schwegler übers Tor (33.). Auch eine weitere gute Möglichkeit blieb ungenutzt. So kam der RSV etwas aus dem Konzept; Pfaffenhofen wirkte beflügelt, bekam einen besseren Zugriff auf das Spiel, das sie mittlerweile offener gestalten konnten. Da sie aber relativ harmlos blieben, ging es mit einem für den RSV enttäuschenden 1:1 in die Pause.

Das drohende Gewitter war ausgeblieben, man konnte sich gut vorstellen, dass das Donnerwetter stattdessen in der Kabine stattfand. Doch auf dem Platz merkte man davon in der zweiten Hälfte nichts. Sie begann mit einer Schrecksekunde: bei einem Rettungsversuch von Fabian Marz gegen den in den Strafraum gestarteten Dominik Zwatschek, den der Pfaffenhofer noch abschließen konnte, gab es einen Strafstoß: Kevin Graf nutzte aber die Riesengelegenheit nicht, um seine Mannschaft in Führung zu bringen, und knallte den Ball gegen die Unterkante der Latte (49.) Doch die Gastgeber blieben dran, kämpften, zeigten Leidenschaft und kamen immer besser ins Spiel. Der RSV ließ sich den Schneid abkaufen, verlor viele Zweikämpfe und geriet hinten in Bedrängnis. Zum Glück bewiesen die Gastgeber keine Abschlussqualitäten. Nach vorne ging beim RSV erst einmal gar nicht mehr viel. Ausnahme in der 69. Minute: nach einem schnell in den Strafraum gelupften Freistoß reagierte Timo Schröpfer rasch, schoss den Ball aber gegen den herausstürzenden Pfaffenhofer Keeper weit übers Tor. Fast im Gegenzug kam Dominik Zwatschek völlig frei vorm Tor zum Kopfball, der Torhüter Andreas Prestele lenkte den Ball noch mit einem Superreflex gegen den Pfosten. Da konnte der RSV ein zweites Mal durchatmen. Das Spiel stand auf Messers Schneide. Erst gegen Ende kam der RSV nochmal. Eine harmlose halbhohe Hereingabe brauchte der Torwart nur locker abzufangen, doch ließ der Unglücksrabe den Ball wieder fallen, Christoph Treu zog an ihm vorbei, schnappte sich das Leder und netzte ein, ein Pfaffenhofer Abwehrspieler auf der Linie konnte nicht mehr retten. Danach steckte Christoph einen Ball in den Strafraum durch, der Torhüter machte im 1:1 wieder keine gute Figur und so konnte sich auch der eingewechselte Eren Yenici in die Torschützenliste eintragen.

Trotz dieses Last-Minute-Siegs war das Spiel für den RSV ganz gewiss kein Ruhmesblatt. Aber immerhin sprang doch ein Sieg heraus. Ganz anders als in der Vorrunde beim TSV Kellmünz. Da strich man ja eine blamable Niederlage ein. Eben dieser TSV Kellmünz ist am Sonntag zu Gast.

 

Es spielten: Andreas Prestele – Fabian Marz, Dennis Aust, Stefan Klose, Marco Rauh, Domenik Schwenk, Artur König, Sebastian Schake, Stefan Tausend, Timo Schröpfer – Markus Fuchs, Luca Stegmann, Eren Yenici

Tore: 0:1 Christoph Treu (2.), 1:1 Birk (25.), 1:2 Christoph Treu (88.), 1:3 Eren Yenici (90:)

Besonderes Vorkommnis: verschießt Foulelfmeter

Chancen: 5:10

 

Die Reserven gingen im strömenden Regen baden. 2:4 hieß es am Ende. Ein Elfmetertor durch Tobias Pillwein am Anfang egalisierte Chrysostomos Manos für den RSV schnell und Tobias Bauer brachte seine Elf sogar in Führung. Doch postwendend fiel der Ausgleich durch Jan Mödinger. In der zweiten Hälfte erzielte er für seine Mannschaft wieder die Führung. Der RSV lief dem Rückstand bis zum Schluss hinterher, ehe Andreas Schwegler alles klar machte.

 

Aufstellung: Marco Berchtold – Julian Berchtold, Kevin Seiler, Marc Suljic, Martin Hilgartner, Eren Yenici, Daniel Trump, Tobias Bauer, Florian Funk, Chrysostomos Manos, Denis Vespermann  - Norbert Krause, Andrea Teti, Heinrich König

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Finale furioso

RSV Wullenstetten - FV Illerzell 4:4 (2:1) Reserven 6:1 (3:1)

Von Oliver Schmalzried, 07.05.2017

Auf nassem Geläuf mit teilweise sintflutartigen Regenfällen entwickelte sich das Derby zwischen dem RSV und Illerzell nach einer eher durchschnittlichen ersten Halbzeit in der zweiten Hälfte und gipfelte  in ein dramatisches Finale mit einem Wechselbad der Gefühle. Der RSV führte mehrfach, doch die Gäste steckten nie auf und glichen wieder aus. Das glückliche Ende blieb dem RSV verwehrt. Er scheiterte vom Punkt.

Schon früh begann der Torreigen. Stefan Tausend gab eine Ecke von links herein, der Ball segelte im Bogen durch den Strafraum und, von Steffen Brendle noch unglücklich verlängert ,direkt ins lange Eck (2.). Da deutete sich noch nicht an, wie aufregend das Spiel noch werden sollte. Denn lange passierte nicht viel. Beide Mannschaften waren bemüht. doch erst in der 31. Minute wurde es wieder gefährlich. Nach einer unglücklichen Kopfballverlängerung von Gästespielertrainer Patrick Daikeler auf den eigenen Mann prallte der Ball in den freien Raum in den Strafraum; Stefan Tausend erfasste die Situation und zog augenblicklich ab, so dass der Ball im rechten Eck unten einschlug. Das 2:0 gab dem RSV Auftrieb und die Mannschaft drängte auf den dritten Treffer. Aber nach einer Ecke gelang Nico Unseld der etwas überraschende Anschlusstreffer per Kopf (42.).

Die folgenden Minuten und der Anfang der zweiten Hälfte gehörten nun dem SV Illerzell, die besseren Chancen dem RSV. Nach einem Doppelpass mit Stefan Tausend jagte Timo Schröpfer das Leder vom linken Strafraumhalbfeld an die Unterkante der Latte, gerade noch konnte ein Illerzeller den Abpraller klären (49.). Lange hadern musste der RSV ob der verpassten dicken Gelegenheit nicht. Stefan Klose schoss einen Freistoß aus 18 Metern flach aufs Tor, auf dem nassen Boden konnte der Torwart Reiner Weiß den Ball nicht festhalten, Christoph Treu reagierte am schnellsten und bugsierte das Leder an dem überraschten Keeper vorbei zur erneuten Zwei-Tore-Führung (56.). Aber der SV Illerzell steckte nicht auf und versuchte immer wieder nach vorne anzugreifen. Zum Glück ist die stabile Defensive zur Zeit ein Pfund für den RSV, sie ließ lange wieder mal wenig zu. Der RSV hatte hingegen gute Chancen, den Deckel drauf zu machen: Markus Fuchs schoss aus 20 Metern knapp am linken Pfosten vorbei (61.). Die Zeichen standen also auf Sieg. Doch dann nahm das Spiel eine ziemlich unglückliche Wende für den RSV. Ausschlaggebend war ein umstrittener Handelfmeter, den Steffen Brendle erst im Nachschuss verwandeln konnte (70.): Ab da war die Aufregung groß und die Emotionen kochten immer wieder hoch. Der RSV wohl noch im Schockzustand kassierte gleich den Ausgleich hinterher: ein Ball linksaußen lang geschlagen überraschte die Außenverteidigung kalt, Nico Unseld kam entscheidend vor seinem Gegenspieler an die Hereingabe und schloss ab. Andreas Prestele brachte zwar noch eine Hand an den Ball, doch von da flog er im hohen Bogen ins Tor (72.). Fast hätte Patrick Daikeler sogar noch die Führung für seine Elf hinterhergeschoben, aber bei seinem Kopfball aufs rechte Eck tauchte Andreas Prestele blitzschnell ab und lenkte den Ball noch um den Pfosten (77.) Das Spiel drohte nun zu kippen, allmählich aber fing sich der RSV wieder. Luca Stegmanns Bogenlampe strich nur knapp übers Tor (80.). Zwei Minuten später hatte der Wullenstetter mehr Erfolg: einen schön von Stefan Tausend abgelegten Ball jagte er von halb links aufs Tor, der Ball kam ziemlich zentral, aber so wuchtig, dass der Torwart nicht mehr herankam (82.) Es schien sich doch wieder zum Guten zu wenden für den RSV. Dann aber nahm der Schiedsrichter eine Gelb-Rote Karte gegen die Gäste zurück, anscheinend wegen einer Verwechslung. Das gab den Gästen wieder einen Schub und sie legten nochmal eine Schippe drauf. Und tatsächlich: in der 90. Minute bekam der RSV bei einem Eckball keinen Zugriff, in Folge gelang Mehmet Öztürk mit einem Heber in das lange Eck der Ausgleich. Eine anscheinend dabei vorliegende Abseitsposition schürte aber wieder Ärger. Der RSV setzte ihn aber richtig um, nämlich in erneute Angriffe. Am Ende war das Happy End zum Greifen nahe: der Illerzeller Simon Köhler ließ sich am Strafraumrand zu einem dummen Tackling gegen den flinken Stefan Tausend verleiten. Beim fälligen Elfmeter trat Dennis Aust an, aber der Torhüter Reiner Weiß hielt und damit mit dem Abpfiff den Punkte für die Gäste fest.

 

Es spielten: Andreas Prestele – Fabian Marz, Dennis Aust, Stefan Klose, Fabian Linke, Luca Stegmann, Domenik Schwenk, Tom Mittermeier, Marco Fischer, Christoph Treu, Timo Schröpfer; Stefan Tausend – Marco Rauh, Markus Fuchs, Luca Stegmann

Tore: 1:0, 2:0 Stefan Tausend (2., 31.), 2:1 Nico Unseld (42.), 3:1 Christoph Treu (56.), 3:2 Steffen Brendle (Handelfmeter, 70.), 3:3 Nico Unseld (72.), 4:3 Luca Stegmann (82.), 4:4 Mehmet Öztürk (90.)

Chancen: 9:6

 

Die Reserven des RSV hatten wenig Mühe gegen die Reserven des SVI und gewannen mit 6:1. Denis Vespermann, Martin HIlgartner und Chrysostomos Manos schossen zur Pause eine beruhigende 3:1-Führung heraus. Gleich nach Wiederanpfiff baute diese wiederum Chrysostomos Manos aus. Heinrich König und Daniel Trump legten noch nach.

Aufstellung: Norbert Krause – Julian Berchtold, Tobias Bauer, Marc Suljic, Michael Strobel, Martin Hilgartner, Daniel Trump, Wolfgang Hilgartner,  Eren Yenici, Denis Vespermann, Chrysostomos Manos – Heinrich König, Talha Subasi, Florian Funk, Kevin Werz

Keine Punkte in Altenstadt

FV Altenstadt - RSV Wullenstetten 2:0 (0:1) Reserven verlegt auf 03.05.2017

Von Markus Berchtold, 02.05.2017

Im Spitzenspiel beim FV Altenstadt musste unsere Mannschaft beim Tabellenführer eine 2:0 Niederlage hinnehmen.

Die Gastgeber starteten wie die Feuerwehr und kamen gleich zu Spielbeginn zu einigen guten Torchancen.

Vor allem Patrick Hartmann merkte man an, dass er bereits einige Klassen höher gekickt hat und war von unserer Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Nach gut einer halben Stunde befreite sich dann unsere Mannschaft aus der Umklammerung und hatte Pech, das einem Treffer von Stefan Tausend die Anerkennung verwehrt wurde. Gerade als der RSV besser ins Spiel kam, gelang Patrick Hartmann die bis dahin verdiente 1:0 Führung.

Die 2. Halbzeit stand dann unter verkehrten Umständen. Der RSV war auf einmal tonangebend und kam zu einigen guten Torgelegenheiten. Die aber leider keinen zählbaren Erfolg brachten.  In der 80. Minute hielt Keeper Norbert Krause dem RSV im Spiel, als er einen von Kevin Bailer geschossenen Foulelfmeter hielt. 6 Minuten später war auch er machtlos, als Sascha Stemmer für den FVA zum vorentscheidenden 2:0 traf. In der 88. Minute bekam dann der an diesem Tag nie aufsteckende RSV noch einen Elfmeter zugesprochen, doch Timo Schröpfer (der im Strafraum gefoult wurde) scheiterte am Keeper der Altenstädter.

Das Spiel der Reserve wurde etwas voreilig bereits am Freitag von den Gastgebern abgesagt und wird am Mi. 03.05.17 18.30 Uhr nachgeholt.

 

Aufstellung: Norbert Krause, Fabian Marz, Dennis Aust, Stefan Klose, Fabian Linke, Tom Mittermeier, Dennis Grotenklas, Sebastian Schake, Artur König, Chis Treu, Timo Schröpfer, Stefan Tausend, Domenik Schwenk,

Marco Rauh, Luca Stegmann, Marco Berchtold (ETW)

 

 

RSV nimmt Beuren im Sturm

RSV Wullenstetten - SV Beuren II 5:0 (3:0) Reserven 5:2 (1:2)

Von Oliver Schmalzried, 24.04.2017

Die augenscheinliche Taktik des RSV ging gegen den SV Beuren II voll auf: den Gegner ins Spiel kommen lassen, hinten aber dicht machen, um dann irgendwann mit voller Wucht zuzuschlagen.

Mit einem Paukenschlag legte der RSV auch los und sorgte gleich für Alarmstimmung im Strafraum der Gäste. Der Beurer Torhüter Christian Kutter konnte gerade noch mit einem Fußreflex gegen den durchgebrochenen Christoph Treu retten; im darauffolgenden Gewusel zog Sebastian Schake aufs linke Eck ab, doch der Beurer Keeper fischte den Ball noch aus dem Winkel. Nach einer Ecke von Artur König war der Torhüter dann aber machtlos, denn Sebastian Schake jagte das Leder volley aus kurzer Entfernung in die Maschen (2.). Beuren konnte sich kaum schütteln, da blies der RSV wieder zum Angriff. Nur mit Mühe konnten die Gäste weiteren Schaden verhindern. Aus dem Hinterhalt knallte Tom Mittermeier das Leder knapp neben den Kasten (4.). Dann aber ging die Operation Attacke allmählich zu Ende. Der RSV zog sich immer weiter zurück, lauerte auf Konter und die Gäste kamen langsam, aber immer besser ins Spiel. Allerdings ließ die wiederum sehr stabile RSV-Defensive keine Torgefahr zu. Mitte der ersten Hälfte engagierte sich dann der RSV wieder etwas mehr in der Offensive und holte einen Freistoß an der linken Außenlinie auf Höhe der Mitte der Beurer Hälfte heraus. Domenik Schwenk drosch den Ball im Bogen in den Strafraum, der setzte auf und prallte unter dem zu spät reagierenden Torhüter durch ins kurze Eck (26.). Das 2:0 gab den Wullenstettern Auftrieb. Sie ließen Beuren kommen, eroberten sich den Ball und leiteten über ihre schnellen Spieler überfallartige Gegenstöße ein. So auch in der 36. Minute: Artur König trieb nach Ballgewinn am eigenen Strafraum das Leder in einem Höllentempo durchs Mittelfeld nach vorne, schickte Christoph Treu in den freien Raum, der den Ball in den Strafraum legte. Der vorgestürmte Sebastian Schake ließ sich halb links im Strafraum völlig frei die Chance nicht entgehen und schoss den Ball unhaltbar ins lange Eck (36.). Die kalt erwischten Gäste hatten dann noch Glück, als bei einer ähnlichen Situation ein Beurer den enteilten Tom Mittermeier im Strafraum zu Fall brachte, aber der Pfiff ausblieb. So ging es mit einem immer noch beruhigenden 3:0 in die Pause.

Möglicherweise zu beruhigend – denn die zweite Hälfte verlief wesentlich unspektakulärer und plätscherte lange dahin. Erst nach zwanzig Minuten sorgte der SV Beuren für einen Aufreger: Alexander Haas kam halb links im Strafraum frei zum Abschluss, aber Torhüter Andreas Prestele tauchte ab und verhinderte den möglichen Anschlusstreffer (66.). Der RSV schien das Spiel ein bisschen aus der Hand zu geben. Mitte der zweiten Hälfte legten die Schützlinge von Roland Grotenklas dann doch wieder einen Zahn zu. Eine unglückliche Kopfballverlängerung eines Beurer Abwehrspielers erlief sich Christoph Treu rechts im Strafraum, setzte die Kugel dann aber knapp am langen Eck vorbei (74.). Dann folgte ein bitterer Moment für Beuren: nach einem Zusammenprall mit Andreas Prestele blieb einer ihrer Spieler im Wullenstetter Strafraum liegen und musste vom Platz getragen werden. Später musste sogar noch der Krankenwagen anrücken. Nach ca. fünfminütiger Unterbrechung dümpelte das Spiel weiter dahin. Wer aber glaubte, dass nichts mehr passieren würde, hatte nicht mit der Schlussphase gerechnet. Der RSV drehte nochmal auf. Erst brachte er sich selbst um ein Tor: denn obwohl Christoph Treu den Torwart schon ausgespielt hatte, suchte er nicht selbst den Abschluss, sondern bediente Timo Schröpfer, der inzwischen aber im Abseits stand (90.). Doch der Ärger war bald verflogen: Timo Schröpfer kochte links seinen Gegenspieler aus, zog an der Grundlinie in die Mitte und schloss ab. Der Ball knallte gegen den Pfosten und von da vor die Füße von Artur König, der den Ball in den Maschen versenkte (90.+3) Damit noch nicht genug. Zwei Minuten später flitzte Sebastian Schake über die rechte Seite, flankte den Ball nach innen, Timo Schröpfer nahm ihn volley, der Torhüter konnte abwehren, doch Timo Schröpfer setzte nach und schlug das Leder ins Netz – 5:0.

Das Spiel endete also, wie es begonnen hatte – mit einem Paukenschlag. Am Ende war das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch. Man darf gespannt sein, wie sich die Elf von Roland Grotenklas nächste Woche bei Spitzenreiter Altenstadt schlägt, die überraschenderweise in Senden Federn lassen mussten.

 

Es spielten: Andreas Prestele – Fabian Marz, Dennis Aust, Stefan Klose, Fabian Linke, Domenik Schwenk, Tom Mittermeier, Artur König, Sebastian Schake, Timo Schröpfer, Christoph Treu- Stefan Tausend, Marco Fischer, Luca Stegmann

Tore: 1:0 Sebastian Schake (2.), 2:0 Domenik Schwenk (26.), 3:0 Sebastian Schake (36.), 4:0 Artur König (90. + 3), Timo Schröpfer (90. + 5)

Chancen: 12:2

 

Gar nicht gut sah es zuerst bei den Reserven aus, die nach einer guten halben Stunde schon einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen mussten. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Heinrich König der wichtige Anschlusstreffer. Nach der Pause legten die Wullenstetter los: Markus Fuchs besorgte nach 5 Minuten den Ausgleich, ehe Eren Yenic zwanzig Minuten vor Schluss die Grün-Weißen in Führung brachte. Michael Strobel baute diese in der 78. Minute noch aus und Heinrich König machte die Sache noch rund und erzielte das 5:2 in der 85. Minute.

 

Aufstellung: Norbert Krause – Marco Rauh, Philipp Akharath, Martin Hilgartner, Michael Strobel, Denis Vespermann, Daniel Trump, Eren Yenici, Markus Fuchs, Wolfgang Hilgartner, Chrysostomos Manos – Marco Berchtold, Heinrich König, Talha Subasi

 

Unnötiges Zittern bis zum Schluss

SV Grafertshofen – RSV Wullenstetten: 0:1 (0:1) Reserven 0:4 (0:2)

Hart ging es so manchesmal zur Sache bei Grafertshofen gegen Wullenstetten

Von Oliver Schmalzried, 16.04.2017

Der RSV kann den Abstand zu den Spitzenpositionen wieder etwas verkürzen. Trotz zahlreicher Gelegenheiten musste er aber bis zum Abpfiff um den Auswärtssieg bangen. Der Siegtreffer fiel schon in der ersten Hälfte nach einem Ausrutscher eines Grafertshofer Abwehrspielers. Letztendlich wurde also mangelndes Stehvermögen auf eigenem Geläuf den Gastgebern zum Verhängnis.

Zwar verbuchte der SV Grafertshofen den besseren Start, der RSV aber von Anfang an die besseren Chancen. Beispielsweise nachdem Artur König einen schönen Seitenwechsel eingeleitet hatte, fand  Stefan Tausend im Strafraum sich im direkten Duell einem Verteidiger gegenüber und kam gegen ihn schließlich zum Abschluss, doch der Torhüter der Gastgeber, Marcel Fassl, war auf dem Posten (12.). In der 25. Minute legte Timo Schröpfer den Ball quer, Dennis Grotenklas fasste sich ein Herz und zog aus der Distanz ab, fand aber seinen Meister ebenso im Grafertshofer Keeper. Der RSV hatte mittlerweile in die Partie hineingefunden und bestimmte sie. Das zahlte sich aus: Der eifrige Artur König gab von rechts außen den Ball nach innen, beim Abwehrversuch rutschte ein Grafertshofer Abwehrspieler aus und stoppte dabei unglücklich den Ball. Stefan Tausend brauchte sich nur noch zu bedanken und abzustauben (32.). Mit der glücklichen, aber nicht überraschenden Führung im Rücken blieb der RSV am Ball und drängte auf den zweiten Treffer. Dennis Grotenklas prüfte mit einem Fernschuss erneut die Flugqualitäten des Grafertshofer Torhüters (43.). Bei einer Ecke köpfte Luca Stegmann aufs rechte Eck und abermals war der Tausendsassa im Tor der Gastgeber zur Stelle. So blieb es beim 0:1 zur Pause. Die Gastgeber waren zwar stets bemüht, doch die Abwehrphalanx des RSV bestehend aus Fabian Marz, Dennis Aust, Stefan Klose und Fabian Linke ließ keinen gefährlichen Angriff durch.

Auch die zweite Hälfte gab ein ähnliches Bild ab. Der RSV war überlegen, die Gastgeber hatten nach vorne bis auf eine verpasste Kopfballmöglichkeit von Levent Eberle (51.) kaum was zu melden. Dass die Partie nicht schon frühzeitig entschieden war, hatten sie ihrem heute bärenstarken Torhüter zu verdanken. Er entschärfte ebenso Lucas Stegmanns Schuss aus spitzem Winkel (50.) wie Dennis Grotenklas' zahlreiche direkte Freistöße aus der Distanz. Nach einer Ablage des eingewechselten Talha Subasi hämmerte Domenik Schwenk den Ball flach aufs Gehäuse, doch wieder tauchte der Teufelskerl im Kasten der Gastgeber ab und konnte den Ball zur Seite boxen (77.). Ja, wollte denn da keiner mehr rein? Nach wie vor stand das hauchdünne 0:1 und die Partie auf Messers Schneide. Denn die Gastgeber drängten gegen Ende immer mehr, doch noch hielt die Wullenstetter Defensivreihe. Wann machte der RSV die Sache klar? Die 88. Minute: Timo Schröpfer setzte sich über rechts im Strafraum durch, zog nach links ab, doch der blitzartig herausschnellende Fuß des Torhüters verhinderte wieder die überfällige Entscheidung. Fast hätte sich das gegen Ende der bald zehnminütigen (!) Nachspielzeit noch gerächt. Dabei hatten die Gäste im Vorfeld wieder eine Riesenmöglichkeit. Doch auch beim Schuss des eingewechselten Markus Fuchs war der Torhüter noch mit den Fingerspitzen am Ball und lenkte ihn gegen den Pfosten, Talha Subasis Abstauber hingegen wurde wegen Abseits zurückgepfiffen. Gedankenschnell erfasste der Torhüter der Gastgeber die Situation und schlug den Ball nach vorne: Selim Cicek gewann das Laufduell und tauchte frei vor Torhüter Andreas Prestele auf. Doch zum Glück für den RSV konnte er den sich noch in der Luft befindlichen Ball nicht mehr gut platzieren und so landete die Kugel in den fangbereiten Armen des Wullenstetter Torhüters.

Puh, das ging nochmal gut. Wie schon in der letzten Partie ist der RSV heute zu fahrlässig mit seinen Chancen umgegangen. Auch wenn der gegnerische Torhüter sehr gut gehalten hat, muss der Sieg schon früher unter Dach und Fach sein. Nächste Woche ist der SV Beuren II zu Gast.

 

Es spielten: Andreas Prestele – Fabian Marz, Dennis Aust, Stefan Klose, Fabian Linke, Luca Stegmann, Domenik Schwenk, Dennis Grotenklas, Stefan Tausend, Artur König, Timo Schröpfer - Fabian Theobald, Markus Fuchs, Talha Subasi

Tor: 0:1 Stefan Tausend (31.)

Chancen: 3:13

 

Die Reserven brachten heute den Ball besser im gegnerischen Tor unter und gewannen mit 0:4 (0:2). Schon nach 4 Minuten stellte Kevin Seiler die Weichen auf Sieg für die Gäste; Chrysostomos Manos baute die Führung kurz vor der Pause aus. Nun brannte nichts mehr an, im Gegenteil. Der Grafertshofer Metin Köse sorgte 20 Minuten vor Schluss mit einem Eigentor für den eigenen K.o. 10 Minuten vor Schluss setzte Eren Yenici den Deckel drauf.

 

Aufstellung: Marco Berchtold – Julian Berchtold, Norbert Krause, Marc Suljic, Daniel Trump, Kevin Seiler, Niclas Späth, Martin Hilgartner, Wolfgang Hilgartner, Eren Yenici, Denis Vespermann -  Chrysostomos Manos, Philipp Akharath, Michael Strobel, Talha Subasi

RSV verpasst den "Lucky Punch"

RSV Wullenstetten - FC Illerkirchberg 0:0 (0:0) Reserven 2:2 (2:2)

Von Oliver Schmalzried, 10.04.2017

Schade, der RSV hatte wieder die große Möglichkeit, den Tabellennachbarn Ilerkirchberg abzuschütteln und wieder mehr in Richtung erste Plätze zu schnuppern, ließ sie zuhause aber abermals liegen. Gewiss, drückend überlegen war der RSV, aber er hatte in der Schlussphase doch einige Hochkaräter. Der Reihe nach. Zwar gehörte dem RSV die erste Tormöglichkeit, doch bald schon nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Der RSV stand tief und sah sich fortwährendem Druck ausgesetzt. Bis auf zwei halbe Chancen durch eine Schussgelegenheit aus zweiter Reihe von Oliver Heudier (7.) und einen Kopfball über das Tor von Kevin Klocker (8.) ließ die leidenschaftlich kämpfende Hintermannschaft aber nichts zu. Plötzlich wurde der RSV doch mal gefährlich. Über rechts außen wurde Christoph Treu geschickt, der mit einer scharfen Hereingabe in den Strafraum für ein Aufflammen von Torgefahr sorgte (23.). Fortan war der RSV besser im Spiel. Nach einer Abnahme von Sebastian Schake prallte der Ball einem Illerkirchberger Spieler an die Hand, der Elfmeterpfiff blieb aber aus (27.). Nach einer halben Stunde hätte es aber doch klingeln können, Domenik Schwenk gab von links außen eine Ecke an den langen Pfosten, dort gab Fabian Linke den Ball wieder herein und Sebastian Schake verpasste mit einem Flugkopfball das Gästegehäuse knapp. Immer wieder kam jetzt der RSV, immer wieder trieb Sebastian Schake den Ball an, immer wieder wurde Christoph Treu über rechts außen in Szene gesetzt, doch fand er zu wenig Unterstützung. So blieben Torchancen Mangelware.

In der zweiten Hälfte hatte der FCI aber wieder den besseren Start. Die Gastgeber kamen dann zu ihrer ersten guten Möglichkeit: aus dem Hinterhalt kam Patrick Schlägle von zu einer gefährlichen Nachschusschance, der Ball ging aber knapp links vorbei (53.). Doch sonst blieben die Gäste offensiv gut im Griff der Gastgeber. Fabian Marz und Fabian Linke hielten mit großen Einsatz die Außenbahnen dicht. Doch auch die Abwehr der Illerkirchberger war meist sicher. So neutralisierten sich beide Mannschaften ein wenig. Nach vorne konnte der RSV aber immer wieder Nadelstiche setzen: Dennis Grotenklas zog aus dem Mittelfeld ab, am langen Pfosten verpasste Sebastian Schake (60.). Dann hätte die Führung fallen müssen, aus dem linken Halbfeld segelte ein Freistoß von Domenik Schwenk in den Strafraum, der Ball wurde länger und länger und klatschte schließlich gegen den Pfosten, Dennis Grotenklas reagierte blitzschnell, aber doch überhastet und köpfte übers leere Tor (68.). In der Schlussphase leitete Andreas Prestele mit einem langen Abschlag eine weitere Großchance ein: der letzte Abwehrspieler der Illerkirchberger verschätzte sich. Sebastian Schake war auf und davon, sah sich nur noch dem Torhüter Florian Fröhler gegenüber und spitzelte den Ball an ihm vorbei - und an den Außenpfosten. Timo Schröpfer knallte den Ball im Nachschuss übers Tor (87.). Auch die letzte Aktion gehörte dem Wullenstetter Mittelstürmer, bei einem Gegenstoß über rechts kommend, hätte er aber besser den Ball nach innen gelegt. So entschied er sich in bester Stürmermanier für den eigenen Abschluss, verfehlte das Tor aber klar.

Ärgerlich, denn so blieb es bei der torlosen Punkteteilung. Mehr wäre drin gewesen. So tritt der RSV ein wenig auf der Stelle und am Karsamstag um 15:30 in Grafertshofen an.

 

Es spielten: Andreas Prestele – Fabian Marz, Dennis Aust, Stefan Klose, Fabian Linke, Luca Stegmann, Domenik Schwenk  Dennis Grotenklas, Sebastian Schake, Christoph Treu, Timo Schröpfer; Marco Fischer, Fabian Theobald, Markus Fuchs

Chancen: 5:2

 

Kampfgeist bewiesen die Reserven. Schon 0:2 zurückliegend warfen sie nochmal alles in die Waagschale und erreichten noch dank zweiter Tore von Chrysostomos Manos innerhalb von 6 Minuten ein 2:2.

 

Aufstellung: Marco Berchtold – Julian Berchtold, Norbert Krause, Marc Suljic, Daniel Trump, Florian Funk, Heinrich König, Martin Hilgartner, Eren Yenici, Denis Vespermann, Chrysostomos Manos – Wolfgang Hilgartner, Philipp Akharath, Michael Strobel, Talha Subasi

RSV lässt nichts zu

SV Jedesheim - RSV Wullenstetten 0:2 (0:1) Reserven 6:3 (2:0)

Von Oliver Schmalzried, 02.04.2017

Ziemlich souverän fährt der RSV seinen ersten Sieg im neuen Jahr ein. In einer umkämpften Partie hielten der Schützlinge von Roland Grotenklas geschlossen dagegen, standen hinten sicher und nutzten auch ihre Chancen. Die Partie begann ausgeglichen mit Mittelfeldgeplänkel. Bevor es gefährlich werden konnte, war der Ball auf beiden Seiten schon wieder weg. Mit der Zeit gewannen die Gastgeber etwas Oberwasser, doch erst nach einer Weile sprang auch eine Chance heraus. Blitzschnell leitete Ulrich Glaser nach Ballgewinn einen Konter ein und bediente den über rechts außen nach vorne durchbrechenden Toni Glaser, welcher vor dem anstürmenden Dennis Aust den Ball nach links auf Daniel Kühner geben konnte, der - noch von einem Abwehrspieler und Torhüter Andreas Prestele gestört . den Ball knapp am Lattenkreuz vorbeischlenzte (21.) Nach diesem Aufreger kamen die Wullenstetter aber immer besser ins Spiel. Nach einem abgewehrten Freistoß wurde Fabian Marz rechts im Strafraum bedient. Der zog ab aufs kurze Lattenkreuz, der Torhüter der Gastgeber Manuel Eigner riss die Fäuste hoch und wehrte den Ball noch nach oben ab. Die Szene war noch nicht vorbei, im Strafraum wurde es etwas turbulent, ehe aus dem Hinterhalt Stefan Klose sich ein Herz fasste und den Ball aus 25 Metern aufs Tor hämmerte, der Torhüter lenkte den Ball noch über die Latte (31.). Fünf Minuten später kam nach einem Freistoß Artur König zentral im Strafraum frei zum Kopfball, verfehlte aber noch das Gehäuse. Der RSV blieb dran: nur eine Zeigerumdrehung später agierte nach vorzüglichem Anspiel auf der rechten Seite schnell und brachte den Ball flach nach innen kurz vor das Tor, Timo Schröpfer ließ durch und am langen Pfosten stand schon Stefan Tausend bereit und netzte zur nicht unverdienten Führung ein (36.). So ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff kämpften sich die Gastgeber allmählich zurück in die Partie. Nach einem Freistoß nahm Benedikt Glaser den Ball mit dem Rücken auf Höhe des Elfmeterpunkts an, drehte sich und schoss übers Tor (53.). Das war ein Warnschuss. Doch dabei blieb es. Zwar ließ sich der RSV sich das Heft ein wenig aus der Hand nehmen, aber ließ in der Defensive nichts zu, so sehr die Jedesheimer auch drückten. Die Wullenstetter pressten dagegen,  lauerten auf Fehler der Gastgeber im Mittelfeld – und die kamen. Der Jedesheimer Tobias Berger, vertändelte einen abgefangenen Ball, den sich Christoph Treu eroberte und nach vorne durchbrach. Allerdings ließ sich dann der Wullenstetter Außenstürmer nach rechts abdrängen und kam nur noch zu einem harmlosen Abschluss (57.). Weiter vielversprechende Aktionen ließ der RSV ebenso verpuffen. Das war so ein wenig das Manko. Nach 76 Minuten gab sich unverhofft eine neue Chance – einen ungeschickten Rückpass konnte der herausgerückte Torhüter der Gastgeber im Rücklaufen nur noch mit der Hand abwehren.  Der folgerichtigen indirekten Freistoß setzte Stefan Klose übers Tor. Es blieb weiter spannend. Ein für Jedesheim unnötig Eckball brachte dann die Erlösung für den RSV: der wurde zwar nach rechts außen abgewehrt, doch Sebastian Schake war zur Stelle, flankte butterweich an den kurzen Pfosten, wo Timo Schröpfer den richtigen Riecher hatte und im Fallen aus kurzer Entfernung das entscheidende 0:2 markierte (85.)

So war der verdiente Sieg endlich unter Dach und Fach. Nächste Woche geht es gegen den FC Illerkirchberg.

 

Tore: 0:1 Stefan Tausend (36.), 0:2 Timo Schröpfer (85.)

Es spielten: Andreas Prestele – Luca Stegmann, Stefan Klose, Dennis Aust, Fabian Marz – Tom Mittermeier, Artur König, Sebastian Schake, Stefan Tausend, Christoph Treu, Timo Schröpfer; Markus Fuchs, Kevin Werz

Chancen: 2:6

 

Ein Wechselbad der Gefühle durchliefen die Reserven. Zur Pause war Jedesheim schon mit 2:0 in Front und legte nach Wiederanpfiff noch zwei Treffer nach. Die Partie schien zwanzig Minuten vor Schluss gelaufen, keiner setzte mehr einen Pfifferling auf die grün-weiße Elf. Doch der RSV meldete sich zurück. Chrsystomos Manos (71.), Martin Hilgartner mit einem Elfmeter (79.) und fünf Minuten vor Schluss Kevin Seiler brachten die siegessicheren Gastgeber nochmal gefährlich ins Wanken. Ehe der RSV jedoch die spektakuläre Aufholjagd vollenden konnte, machten die Gastgeber in den Schlussminuten doch noch alles klar. Endstand: 6:3 (2:0)

Aufstellung: Norbert Krause – Marc Suljic, Tobias Bauer, Niclas Späth, Kevin Werz, Julian Berchtold, Daniel Trump, Martin Hilgartner, Kevin Seiler, Denis Vespermann, Chrysostomos Manos – Marco Berchtold, Philipp Akharath, Heinrich König,Talha Subasi

RSV verpasst Anschluß an die Spitzengruppe

RSV Wullenstetten-FV Bellenberg 1:1 (1:1) Reserven 1:1 (0:1)

(von Oliver Schmalzried, 27.01.2017)

Zum Jahresauftakt gelang dem RSV nur ein maues 1:1. Das holprige Geläuf machte es auch nicht gerade leicht, ein flüssiges Spiel aufzuziehen. So rieben sich beide Mannschaften eher in Zweikämpfen und Fouls auf, der Spielaufbau wurde immer wieder jäh durch Abspielfehler oder versprungene Bälle gestoppt. Anfangs hatte der RSV ein leichtes Übergewicht, doch doch schon mit dem ersten Gegenstoß mussten die Schützlinge von Roland Grotenklas einen Rückschlag hinnehmen. Bei einem langen Ball aus dem Mittelfeld war die neu formierte Defensive falsch postiert, Philip Rausch zog ungehindert Richtung Strafraum und schoss den Ball an dem herausgelaufenen Torhüter Andreas Prestele vorbei. Obwohl der Ball nicht gerade scharf geschossen war und noch einen ziemlich langen Weg zum Tor hatte, konnte der Treffer nicht von den  hinterhergelaufenen Abwehrspielern verhindert werden (9.). Der RSV ließ sich nicht allzusehr schrecken und mühte sich weiterhin redlich, doch trotz zahlreicher Freistöße fiel dem RSV wenig ein, um die Bellenberger Defensive in Verlegenheit zu bringen. Erstmals nach einer halben Stunde wurde es richtig gefährlich: Stefan Klose nahm einen Befreiungsschlag der Gäste an der Mittellinie auf, bediente auf rechts außen den nach vorne stürmenden Artur König, der scharf nach innen flankte. Links im Strafraum war Dennis Aust herangeschnellt und nahm den Ball mit vollem Risiko volley mit dem Kopf. Der Ball rauschte am Tor vorbei. Das war es dann allerdings auch schon wieder mit Wullenstetter Offensivherrlichkeit. Die Gäste hingegen lauerten auf Fehler, die ihnen der RSV auch ein ums andere Mal lieferte, um dann in die Spitze zu stoßen. Aber dort verpufften die Angriffe auch. So plätscherte das Spiel der Halbzeit entgegen. Ob der Harmlosigkeit der Wullenstetter wurden die Bellenberger hinten arg leichtfertig und verursachten einen für sie unnötigen Eckball. Das sollte sich rächen. Artur König nahm sich das Leder und schlenzte den Ball direkt ins lange Eck und sorgte somit für einen etwas kuriosen Abschluss der wenig berauschenden ersten Hälfte.

Nach der Pause hatte Bellenberg den etwas besseren Start, ehe sich der RSV zurückmeldete. Auf der linken Seite setzte sich Sebastian Schake durch und flankte knapp vors Tor. Der Ball drehte sich gefährlich aufs lange Eck, die Bellenberger bugsierten ihn mit vereinten Kräfte gerade noch heraus.  Aber der Ball landete direkt vor Timo Schröpfer, der das leere Tor vor sich hatte und im Fallen den Ball daran vorbei hämmerte (53.). Zu seiner Ehrenrettung: Es war wohl noch ein Bein dran. Trotzdem war das natürlich ein Hochkaräter und davon gab es heute nicht viel. Mitten in die Sturm- und Drangphase gab es den nächsten Rückschlag: Marco Fischer musste mit Gelb-Rot vom Platz (58.). Da half es wenig, dass zumindest die erste Gelbe Karte höchst umstritten war. Doch diese Schwächung schien den Bellenbergern keinen Vorteil zu geben, im Gegenteil, die Gastgeber hängten sich noch mehr rein. Aber es fehlte immer der letzte Pass oder das Durchsetzungsvermögen, um gefährlich in die Spitze zu kommen. Von den Gästen dagegen kam angesichts der Überzahl reichlich wenig und das obwohl die neu formierte Wullenstetter Abwehrreihe nicht immer sattelfest war. Einmal hatte der RSV allerdings Glück: bei einem Gegenstoß verprang den Bellenbergern frei vor dem Tor an der Strafraumlinie der Ball, Pascal Fuchs setzte noch nach und gab den Ball von rechts nach innen, wo Philip Rausch mit einem satten Schuss aufs kurze Eck Torwart Andreas Prestele zu einer Parade zwang (73.)

Nicht gerade berauschend war das Spiel also, das Unentschieden im Endeffekt somit leistungsgerecht. Nächste Woche muss der RSV nach Jedesheim.

Es spielten: Andreas Prestele – Luca Stegmann, Stefan Klose, Marco Fischer, Marco Rauh, Artur König, Dominik Schwenk, Dennis Aust, Sebastian Schake, Christoph Treu, Timo Schröpfer – Fabian Theobald, Markus Fuchs, Fabian Marz, Niclas Späth

Tor: 0:1 Philip Rausch (9.), 1:1 Artur König (45. +1 )

Gelb-Rot: Marco Fischer (58., wegen wiederholtem Foulspiel)

Chancen: 4:4

 

Auch die zweite Mannschaft spielte 1:1. Nach der sehr frühen Gästeführung durch Manuel Köhler gelang den Gastgebern der erlösende Ausgleich erst kurz vor Schluss durch Denis Vespermann.

Aufstellung: Marco Berchtold – Julian Berchtold, Rafel Odiena Izeji, Eren Yenici, Norbert Krause, Talha Subasi, Martin Hilgartner, Fabian Marz, Tobias Bauer, Daniel Trump, Denis Vespermann – Chrysostomos Manos, Marc Suljic, Florian Funk, Heinrich König

 

 

 

Gelungener Rückrundenauftakt für die RSV-Kicker

RSV Wullenstetten - FV Schnürpflingen 3:2 (2:0) Reserven 5:2 (3:1)

(von Markus Berchthold, 13.11.2016)

Am vergangen Sonntag feierte der RSV mit einem 3:2 Sieg gegen den FV Schnürflingen einen erfolgreichen Rückrundenauftakt und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz 4.

Bereits nach den 10 Minuten gelang unserem Sturmführer „Wala“ Schröpfer die frühe Führung.

Beinahe hätte erneut Schröpfer nach Vorarbeit von Basti Schake die Führung ausbauen können,

scheiterte aber am Gästetorwart. So dauerte es bis zur 40. Minute, bis Basti Schake nach einer scharfen Freistoßflanke von Stefan Klose das 2:0 gelang.

Nach der Pause kamen die Gäste besser ins Spiel und kamen folgerichtig durch Nohr in der 55. Minute zum Anschlusstreffer. In der 62. Minute dann ein kurioser Treffer für den RSV, als der Gästetorwart nach einem Rückpass Chris Treu anschloss und von dort der Ball über die Torlinie ging.

Wer gedacht hatte, das Spiel wäre entschieden hatte sich getäuscht. In der 67. Minute verkürzte Sayer mit einem Foulelfmeter zum 3:2. So blieb es bis zum Schluss spannend. Letztendlich gelang dem RSV ein knapper aber verdienter Sieg.

Aufstellung: Krause, Rauh, M. Bauer, Klose, Grotenklas, Stegmann, König, Treu, W. Hilgartner, Schake, Schröpfer, Schwenk, Fuchs, Fischer, Izej

 

Tabellenführung bestätigt

Auch unsere Reserve feierte mit einem 5:2 Sieg einen erfolgreichen Auftakt in die Rückrunde und konnte den 1. Tabellenplatz verteidigen. Durch Tore von Tallha Subasi, Tobi Bauer und Rafael Izej ging der RSV schnell mit 3:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer zum 3:1 schöpften die Gäste wieder Morgenluft.  Mit einem Doppelschlag nach der Pause von Rafael Izej und Heinrich König war das Spiel vorzeitig entschieden. Schnürpflingen gelang zwar noch der 2. Treffer, dieser änderte aber nichts mehr am klaren RSV Sieg.

Aufstellung: Bosch, Funk, Suljic, J. Berchtold, T. Bauer, Schwenk, Trump, M. Hilgartner, Subasi, Vespermann, Izej, Kornegger, H. König, Riedel.


Das nächste Spiel gegen Esperia

 

Am kommenden Samstag bestreitet der RSV sein letzes Spiel vor der Winterpause bei Esperia Neu-Ulm.  Spielbeginn ist um 14.30 Uhr  auf dem Sportfeld am Landratsamt in Neu-Ulm. Res. 12.30 Uhr

 

Schützenfest beinahe im Alleingang

TSV Senden – RSV Wullenstetten 0:8 (0:1) Reserven 1:4 (0:2)

(von Oliver Schmalzried, 07.11.2016)

Das war heute schon denkwürdig, wenn nicht sogar einzigartig. Gewiss, es war ja fast vorauszusehen, dass der RSV Wullenstetten beim TSV Senden klarer Favorit sein und am Ende einen deutlichen Sieg davon tragen würde. Doch brachte ein Spieler, nämlich Timo Schröpfer, das Kunststück fertig, sieben (!) von den acht Treffern zu erzielen, das achte war ein Eigentor. In der ersten Halbzeit deutete noch nichts auf ein Schützenfest hin, auch das konnte man erwarten. Die Gastgeber hielten anfangs gut dagegen und gefielen immer wieder durch schnelles Direktpassspiel. Der RSV tat sich zu Beginn schwer, drückte dem Spiel aber mit zunehmender Spielzeit seinen Stempel auf. Sebastian Schake hatte dann gleich zwei gute Chancen durch Direktabnahme, Christoph Treu schoss aus spitzem Winkel an das Außennetz. Trotz dieser Chancen agierte der RSV im gegnerischen Strafraum immer wieder etwas zaghaft. Dann aber zeigte Artur König Entschlossenheit, steckte den Ball gut durch zu Timo Schröpfer, der die sich bietende Chance sich nicht entgehen ließ und ins rechte Eck zielte– 0:1. Da waren dann schon 32 Minuten gespielt. Noch wehrte sich der TSV durchaus und hatte bei schnellen Gegenstößen gleich zwei dicke Gelegenheiten zum Ausgleich – z.B. als ihr Stürmer gefährlich über links außen nach innen zog, aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz traf (42.). So ging der RSV mit der knappen Führung in die Pause.

Wie immer reichte aber die Gegenwehr des TSV Senden nur für eine Halbzeit. Und tatsächlich, schon nach ein paar Minuten fiel das 0:2. Nach einer von Dennis Grotenklas scharf vor den kurzen Pfosten getretenen Ecke schlug ein Sendener Abwehrspieler ein Luftloch und irritierte damit wohl seinen Torwart, der den Ball ins eigene Netz beförderte (51.). Die Partie wurde jetzt sehr einseitig. In der 55. Minute machte der Torhüter wieder eine etwas unglückliche Figur: Christoph Treu hatte abgezogen, der Ball prallte vom Torwart an den Pfosten, Timo Schröpfer stand richtig und staubte ins kurze Eck ab. Weil das mit dem Abstauben so gut geklappt hatte, versuchte es der heutige Wullenstetter Torjäger gleich noch zweimal.: bei einem hohen Ball in den Strafraum reagierte der Sendener Torhüter zu unentschlossen, statt den Ball zu fangen ließ er ihn nach links abprallen, wo Sebastian Schake in der Mitte zu Timo Schröpfer legte, der gedankenschnell einnetzte (61.). Gleich darauf legte wieder Sebastian Schake den Ball vor, Timo Schröpfer grätschte den Ball zum 0:5 ins Tor (68.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später war das halbe Dutzend voll: verantwortlich war natürlich wieder Timo Schröpfer, der den Ball von der Strafraumlinie zielsicher ins lange Eck schoss. Dann gab Timo Schröpfer den Vorlagengeber und bediente in der Mitte mit einem scharfen Ball Stefan Tausend, der aus kurzer Entfernung den Torwart anschoss. Mit einer akrobatischen Rettungsaktion wischte der Torwart den Ball noch aus der Gefahrenzone, prallte dabei jedoch gegen den Pfosten und verletzte sich unglücklich (79.). Da aber kein Ersatztorhüter mehr zur Verfügung stand, musste er wohl oder übel nach einer kurzen Behandlungspause weiter machen. Erst schien das gut zu gehen, doch Timo Schröpfer kannte heute keine Gnade und ließ sich eine weitere Einschusschance nicht entgehen (87.). Das war noch nicht der letzte Streich: einen Ball in die Spitze konnte der angeschlagene Torhüter nicht abfangen und ließ den Ball unglücklich abprallen – Timo Schröpfer war gestartet und konnte am kurzen Pfosten den Ball ungehindert ins Tor bugsieren (90.). Fast wäre den Gastgebern in der Nachspielzeit noch ein Ehrentreffer gelungen, als sie frei vor dem Tor zum Kopfball kamen, doch Andreas Prestele war mit einem Blitzreflex zur Stelle.

8:0 – doch jetzt muss man auf dem Teppich bleiben. Nächste Woche beginnt schon die Rückrunde mit einem wesentlich stärkeren Gegner. Zu Gast ist dann der TSV Schnürpflingen.

Es spielten: Andreas Prestele – Dennis Grotenklas, Mario Bauer, Stefan Klose, Marco Rauh, – Artur König, Sebastian Schake, Wolfgang Hilgartner, Stefan Tausend, Christoph Treu, Timo Schröpfer – Luca Stegmann, Niklas Späth, Markus Fuchs

Tore: Timo Schröpfer (7), ein Eigentor

Chancen: 3:13

 

Die Reserven blieben mit 4:1 klar siegreich. Die Tore erzielten Marc Suljic (10.) und Talha Sulbasi (35.) in der ersten, wiederum Talha Subasi (46.) und Daniel Trump (55.) in der zweiten Hälfte. Dann ließen die Wullenstetter zum Glück nur noch einen Treffer zu und sicherten sich so dank einer um ein Tor besseren Tordifferenz die Herbstmeisterschaft. Herzlichen Glückwunsch!

Dem RSV fehlt gegen Kellmünz die Durchschlagskraft

TSV Kellmünz - RSV Wullenstetten 2:0 (0:0) Reserven 3:2 (1:1)

Skeptische Blicke von der Bank angesicht der Leistung

(von Oliver Schmalzried, 24.10-2016)

So langsam kehrt Ernüchterung beim RSV ein. Nach dem mühsamen 1:0 gegen Pfaffenhofen setzte es beim Außenseiter Kellmünz eine bittere Auswärtsniederlage. Die fiel nicht einmal unverdient aus, denn die Gäste bestimmten zwar fast über die gesamte Partie das Spiel, doch am Bollwerk der Kellmünzer Abwehr bissen sie sich die Zähne aus. 

Das fing in der ersten Halbzeit schon so an. Der RSV belagerte regelrecht die Gastgeber in ihrer eigenen Hälfte, doch bis auf ein paar harmlose Fernschüsse sprang nichts heraus. Es dauerte über 20 Minuten, bis der RSV dank eines schnellen Spielzugs mal gefährlich in den Strafraum kam, Timo Schröpfer rutschte gedankenschnell in den Ball und prompt zappelte er im Netz.

Doch der Schiedsrichter verweigerte dem Treffer seine Anerkennung – angeblich wegen Abseits. Sonst: Torchancen Mangelware. Der TSV Kellmünz stand hinten gut, kämpfte aufopferungsvoll, kam aber auch kaum aus der Defensive heraus  – aber wenn, dann konnte es richtig gefährlich werden: z.B. als nach einer Flanke sich in der Mitte ein Wullenstetter Abwehrspieler sich verschätzte und Markus Merkle rechts im Strafraum frei zum Schuss kam, den Ball aber weit am Kasten vorbeischlug (32.). Das hatte aber genauso Seltenheitscharakter, wie dass der RSV mal die Defensivreihe der Kellmünzer mal wirklich überwinden konnte: einmal ging es schnell, da wurde Christoph Treu mit einem Ball in die Spitze rechts geschickt, der Wullenstetter zog diagonal in den Strafraum, aber schloss wohl einen Tick zu früh ab, so dass der Torhüter der Gastgeber noch mit dem Fuß retten konnte (42.). So ging es trotz aller Dominanz mit einem 0:0 in die Pause.

Nach der Pause ging der RSV bissiger in die Partie. Wolfgang Hilgartner gab einen Freistoß von rechts außen nach innen, Kevin Werz am linken Torpfosten drehte sich um die eigene Achse und verfehlte mit seinem Schuss das rechte Kreuzeck nur knapp. Das war der Auftakt zu einigen guten Tormöglichkeiten, wenn sie auch nicht gerade zwingend waren. In der 56. Minute fasste sich wieder Kevin Werz ein Herz aus über 20 Metern, traf den Ball hervorragend und zwang somit den Torwart zu einer spektakulären Parade. Stefan Tausend nahm eine Flanke von Christoph Treu schön mit dem Fuß herunter und zog direkt ab, doch der Ball landete genau dem Torwart in den fangbereiten Arme (57.). Chrysostomos Manos wartete dann mit einer Flanke, die zum gefährlichen Torschuss mutierte, der Torwart ließ sich aber nicht überraschen, machte sich lang und konnte den Ball noch über die Latte lenken (61.). Der RSV drängte, konnte die Bälle aber vorne nicht halten und lief so immer wieder in Gegenstöße. Lange konnte Kellmünz diese nicht vernünftig ausspielen und blieb harmlos. Doch mit der Zeit wurden sie gefährlicher. Und schon klingelte es: nach einer zu zaghaften Abwehr aus dem Strafraum kam Markus Merkle zum Ball, nahm Maß und der Ball rauschte flach unhaltbar über den linken Innenpfosten ins Tor (71.) Das war ein Paukenschlag, der eine dramatische Schlussphase einläutete. Der RSV drängte auf den sofortigen Ausgleich, doch plötzlich war Kellmünzens Nummer 10 völlig frei vor Andreas Prestele, dessen Hand beim Lobversuch nach oben schnellte und so das vorentscheidende zweite Tor noch verhindern konnte (73.). Dann unterlief dem Torwart der Gastgeber sein einziger Fauxpas. Artur König fing seinen missratenen Abstoß ab und bediente gedankenschnell Timo Schröpfer, der gleich aufs rechte Eck zielte, aber der Torhüter der Gastgeber machte sich lang und somit seinen Fehler wieder gut (79.). Nur noch zehn Minuten. Die Gastgeber kämpften mit allerletztem Einsatz gegen die Angriffsbemühungen des RSV an. Wieder eroberten sie sich den Ball und starteten gegen die inzwischen ziemlich offene Abwehr der Wullenstetter einen erneuten Gegenstoß: über links kam der Ball über eine Station zu Tobias Sailer halb rechts vor dem Tor, der sofort abzog, Andreas Prestele war mit den Händen zur Stelle, aber der Ball flutschte durch – 2:0  (83.). Wenig später hatte ein Kellmünzer sogar den dritten Treffer auf dem Fuß, doch Andreas Prestele tauchte blitzschnell ab und bewahrte damit seiner Mannschaft noch eine Mini-Chance auf wenigstens einen Punkt. Mit dem Mute der Verzweiflung bäumte sich der RSV nochmal auf. Timo Schröpfer setzte sich auf links kampfstark gegen drei Gegenspieler in den Strafraum durch, gab den Ball nach innen, doch Stefan Tausend in der Mitte war wohl zu überrascht und verzog aus kürzester Entfernung (87.).

Auch wenn sie letztendlich kläglich vergeben wurde, solche bissigen Szenen hatte man heute zu wenig vom RSV gesehen.

Nächste Woche erwarten die Gastgeber die Spielgemeinschaft Dietenheim/Regglisweiler. Da wird sich zeigen, ob die Mannschaft doch oben mitspielen kann.

Es spielten: Andreas Prestele – Kevin Werz, Mario Bauer, Marco Rauh, Fabian Marz – Artur König, Sebastian Schake, Chrysostomos Manos, Wolfgang Hilgartner, Stefan Tausend, Timo Schröpfer – Christoph Treu, Luca Stegmann, Dennis Grotenklas

Tore: 1:0 Markus Merkle (71.), 2:0 Tobias Sailer (83.)

Chancen: 7:9

 

Die Reserven unterlagen ebenso überraschend mit 2:3. Fabian Linke brachte seine Elf in Führung, vor der Pause glich allerdings noch aus und erzielten sogar kurz nach dem Wiederanpfiff die Führung. Daniel Trump gelang der Ausgleichstreffer, doch die Gastgeber behielten Oberwasser und erzielten eine Viertelstunde vor Schluss das Siegtor.

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Spielbericht RSV Wullenstetten - SV Pfaffenhofen

RSV Wullenstetten - SV Pfaffenhofen 1:0 (0:0)  Reserven 0:4

(Von Markus Berchthold, 19.10.2016) 

Unnötig spannend machte es unsere Mannschaft am letzten Sonntag gegen den SV Pfaffenhofen.

Mit dem Schlusspfiff erzielte Timo Schröpfer den erlösenden 1:0 Siegtreffer.

 

Ähnlich wie in der Vorwoche in Illerzell war der RSV klar überlegen.

Nutzte aber klarste Torchancen nicht. Bereits zur Halbzeit hätte das Spiel schon entschiedenen sein können.

In der 2. Halbzeit das gleiche Bild. Der RSV konnte seine Chancen nicht verwerten und der SV Pfaffenhofen kämpfte leidenschaftlich um das 0:0 über die Zeit zu retten.

Dramatisch wurde es in der Nachspielzeit. In der 94. Minute lief der Gästestürmer Zwatscheck alleine auf unser

Tor zu laufen. Zum Glück war unser Keeper „ Vize“ auf dem Posten. Als alle schon mit einem torlosen Remis rechneten, beendete Timo Schröpfer nach Vorarbeit vom „Soste“ Manos, seine Torflaute mit dem erlösenden Siegtreffer.

Unsere Reserve war am letzten Sonntag total von der Rolle und verlor mit 0:4

 

Am kommenden Sonntag gastiert unsere Mannschaft beim TSV Kellmünz.

Dort müssen sich beide Mannschaften steigern, will man dort bestehen.

RSV setzt sich langsam oben fest

FC Illerkirchberg - RSV Wullenstetten 1:2 (1:1) Reserven 2:5 (2:2)

Nach dem Schlußpfiff: Stolz auf 3 wichtige Punkte

(von Oliver Schmalzried, 11.09.2016)

Auch beim Illerkirchberg blieben die Mannen von Trainer Roland Grotenklas erfolgreich und siegten 3:1. Auf dem Weg dorthin drohte der RSV aber schon auf halber Strecke böse abzustürzen. Die Gastgeber genossen in der erste Hälfte zu viele Freiräume, nahmen die Hintermannschaft des RSV mit schnellen Vorstößen auseinander und warteten mit mindestens einem Dutzend hochkarätiger Chancen auf.

Ganz eng wurde es in der 9. Minute: eine Hereingabe von Siegfried Gäble wehrte Torhüter Andreas Prestele ab, da André Klarer an den Ball und knallte ihn an den Querbalken. Gleich darauf zog die Nomodon Lamin Drammeh über halb rechts nach vorne diagonal zum Tor durch, legte den Ball nach innen, doch Mario Bauer war in der Mitte noch rechtzeitig zur Stelle und klärte den Ball über die Latte (10.) So gab es noch die eine oder andere dicke Chance, die Gastgeber konnten aber nicht den entscheidenden Schlag setzen. Dann kam der RSV endlich einmal vor. Nach einer abgewehrten Ecke fasste sich Tom Mittermeier aus halblinker Position vor dem Strafraum ein Herz, zog ab, der Torwart Florian Fröhler flog ins rechte Eck, war noch am Ball, konnte aber den Einschlag doch nicht verhindern (15.). Völlig aus heiterem Himmel kam die Führung, aber sie tat dem RSV gut. Er wurde allmählich druckvoller und hatte auch ein paar versprechende Offensivaktionen. Die letzte Viertelstunde gehörte allerdings wieder den Gastgebern, die einfach präsenter waren. André Klarer schoss vom Strafraum, Andreas Prestele lenkte den Ball mit einer spektakulären Parade noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten (30.). Die Gastgeber blieben dran. Die letzte Aktion der ersten Hälfte: Bedient mit einem langen Ball setzte sich Nomodon Drammeh im Laufduell durch und überlupfte den herausgekommenen Andreas Prestele, der noch mit den Händen am Ball war, aber den letztendlich hochverdienten Ausgleich  nicht verhindern konnte.

Ganz klar, wenn das Spiel so weiterlaufen sollte, würde der RSV kaum etwas Zählbares nach Hause nehmen können. In der zweiten Halbzeit konnte der RSV aber wesentlich mehr Paroli bieten: bei einem Gegenstoß zog Christoph Treu auf halb rechts auf und davon, durchs Mittelfeld und diagonal aufs Tor zu, zog den Ball aber knapp am langen Pfosten vorbei (50.). Der FCI machte erst wieder nach einer Stunde von sich reden: Nomodon Drammeh verfehlte mit einem Fallrückzieher das Tor knapp. Zwei Zeigerumdrehungen später staunte man auf der anderen Seite nicht schlecht: Timo Schröpfer legte im Strafraum liegend den Ball zurück. Wolfgang Hilgartner stand zur Stelle, zog ab und die Kugel senkte sich im Bogen abgefälscht ins rechte Eck (62.). Etwas kurios, aber der RSV führte erneut. Doch die Führung wackelte, der RSV hatte ein paar Mal Glück in Szenen, wo der Ball wie im Flipperautomat durch den Strafraum sprang. Einmal war der Torwart schon abgemeldet, ein Illerkirchberger hatte das fast leere Tor vor sich, schlug aber ein Luftloch. Dann in der 74. Minute: nach einem Freistoß von Marco Lapomardo aus dem linken Halbfeld bugsierte Nomodon Drammeh mit der Hacke aus kurzer Entfernung den Ball aufs linke Eck.  Andreas Prestele tauchte blitzschnell ab und fischte den Ball noch um den Pfosten (74.) Die Gastgeber mussten jetzt in der Schlussphase immer mehr riskieren, womit der RSV zu mehr Konterchancen kam. Es lief schon die Nachspielzeit, da kam Sebastian Schake frei vorm Torwart zum Schuss, doch der hielt mit einem blitzschnellen Reflex seine Mannschaft im Spiel. Dann wurde Artur König mit einem langen Ball bedient, lief frei aufs Tor zu, Patrick Schrägle wusste sich nicht mehr anders zu helfen und hielt den Wullenstetter am Trikot fest. Klar, da war die Rote Karte fällig. Stefan Klose legte sich den Ball zurecht und aus ca. 18 Metern setzte er den Ball ins linke Eck.

So feierte der RSV einen etwas glücklichen, aufgrund der zweiten Hälfte aber auch nicht unverdienten Sieg. Die Gastgeber konnten nur den Chancen aus der ersten Hälfte hinterhertrauern.

Nächste Woche tritt der RSV am Sonntag gegen den SV Grafertshofen an.

 

Aufstellung: Andreas Prestele –Fabian Marz, Mario Bauer, Stefan Klose, Marco Rauh Tom Mittermeier, Artur König, Wolfgang Hilgartner, Sebastian Schake, Dennis Aust, Timo Schröpfer – Christoph Treu,  Luca Stegmann - Martin Hilgartner, Heinrich König, Norbert Krause

Tor: 0.1 Tom Mittermeier (15.), 1:1 Nomodon Lamin Drammeh (45. + 3),1:2 Wolfgang Hilgartner (62.), 1:3 Stefan Klose (90. + 4)

Rote Karte: Patrick Schlägle (90.+3, wg. Verhinderung einer klaren Torchance)

Chancen: 11:8

 

Auch die Reserven waren erfolgreich. Nach einer 2:0-Führung konnten die Gastgeber zwar ausgleichen, doch am Ende behielten die Wullenstetter mit 5:2 klar die Oberhand.

 

Aufstellung: Norbert Krause, Markus Fuchs, Tobias Bauer, Martin Hilgartner, Marco Berchtold,  Domenik Schwenk, Heinrich König, Daniel Trump, Denis Vespermann, Andrea Teti, Andreas Günzer – Philipp Akharath, Mario Riedel, Rafel Odiena Izeji, Florian Funk

Torfolge: Eigentor, König, Teti, Teti, Schwenk

 

Feiner Freistoß belohnt den RSV

RSV - SV Jedesheim 1:0 (0:0)  Res. 6:5 (2:3)

(von Oliver Schmalzried, 05.09.2016)

Nach der knappen, etwas ernüchternden Niederlage letzte Woche beschert ein direktes Freistoßtor  dem RSV schnell wieder ein Erfolgserlebnis. Dank einer überzeugenden Leistung durchaus verdient.

Zwar hatten die Gäste einen etwas besseren Start, aber der RSV kämpfte sich nach und nach in die Partie und baute immer mehr Druck auf. Die erste gute Chance hatte - bedient von Tom Mittermeier - Sebastian Schake mit einem Schuss knapp vorbei am rechten Pfosten des Gehäuses (14.). Dann schickte Fabian Theobald auf der rechten Seite lang Dennis Aust, der kreuzte seinen Gegenspieler und flankte nach innen, wo wiederum Sebastian Schake am linken Pfosten heranrauschte, aber volley den Ball übers Tor drosch (17.). Mittlerweile hatte der RSV also das Heft in der Hand. Zweikampfstark und ballsicher presste er die Gäste in die eigene Hälfte. Die gerieten zunehmend in Bedrängnis und verursachten oft Freistöße in gefährlicher Position. Einen kurz hinter der Strafraumlinie setzte Timo Schröpfer knapp über das Tor (22.). Jedesheim war im Angriff hingegen abgemeldet. Schon aus dem Aufbau heraus kam wenig. Oft spielten die Abwehrspieler sich hinten gegenseitig lange die Bälle zu und versuchten sich schließlich mit ein paar langen, fast schon alibimäßigen Bällen, denn das Mittelfeld war gut vom RSV zugestellt. Der zog in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte nochmal richtig an und wirbelte die Jedesheimer hinten regelrecht durcheinander: Timo Schröpfer setzte sich rechts im Strafraum durch, gab den Ball von der Grundlinie nach innen, wohl ein Jedesheimer lenkte den Ball gegen den Pfosten, Wolfgang Hilgartner schnappte sich den Abpraller, scheiterte aber am Jedesheimer Torwart Manuel Eigner (35.). Bei einem Kopfball von Dennis Aust musste der Torhüter gleich nochmal ran, tauchte ab und fing sich das Leder sicher (37.). Kurz vor der Pause brachte Wolfgang Hilgartner aus dem Mittelfeld einen tollen Pass direkt in die Schnittstelle in den Strafraum, Dennis Aust zog aus vollem Lauf ab, den Ball dem Torwart in die Hände (44.). Immerhin war auch Jedesheim inzwischen zu einer Chance gekommen, nach einer Ecke von Markus Faulhaber kam Daniel Kühner zentral zum Kopfball, doch Torhüter Andreas Prestele war aufmerksam und lenkte den Ball über den Pfosten (42.).

Trotzdem konnte Jedesheim von Glück reden, dass es zur Pause noch 0:0 stand. Danach war das Spiel allerdings ausgeglichener. Jedesheim kam jetzt wesentlich besser ins Spiel, auch im Mittelfeld, und sorgte durchaus für Gefahr. Doch vor allem die Innenverteidigung des RSV war sehr aufmerksam. So blieb den Gästen eine richtig gute Torchance verwehrt. Ganz anders beim RSV: Christoph Treu mit einem untersetzten Kopfball halb rechts im Strafraum nach einer Flanke von Sebastian Schake knapp am kurzen Pfosten vorbei (56.). Dann wartete Fabian Marz mit einem Hammer aus dem rechten Halbfeld auf, der an den linken Außenpfosten donnerte (61.). Die Chancen lagen also auf Seiten des RSV, aber das Spiel wogte munter hin und her und war durchaus offen. Dann ließen die Gäste aber wieder einen Freistoß aus aussichtsreicher Position knapp vor dem Strafraum zu. Diesmal nutzte der RSV die Gelegenheit: mit einem feinen Schlenzer ins rechte Eck ließ Wolfgang Hilgartner dem Torhüter der Gäste keine Chance und die Grün-Weißen endlich jubeln (72.). Fast hätte Christoph Treu noch einen draufgesetzt, als er sich nach einem langen Ball von Timo Schröpfer im Laufduell gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt hatte, an der Grundline nach innen gebogen war, seine Hereingabe aber von einem Jedesheimer an den Außenpfosten abgefälscht wurde (73.). Es wäre beruhigend gewesen, denn Jedesheim blies nun zur Schlussoffensive. Die Gäste drängten den RSV nach hinten, aber mit vereinten Kräften und einem großen Kampfgeist konnten die Gastgeber Gefahr vom Tor abhalten. Erst in der 90. Minute wurde es nach einem Eckball nochmal brenzlig, von der Strafraumkante nahm Karl-Heinz Wöhr den Ball volley aus der Luft, der Ball flog am Kreuzeck rechts vorbei.

Nochmal knapp – aber danach hatte der RSV den durchaus verdienten und überzeugenden Sieg unter Dach und Fach. Hinten wenig zugelassen, im Mittelfeld gefällig, nach vorne durchaus gefährlich – und das nicht gerade gegen die schwächste Mannschaft der Liga.

 

Es spielten: Andreas Prestele – Fabian Theobald, Mario Bauer, Stefan Klose, Marco Rauh, Tom Mittermeier, Artur König, Wolfgang Hilgartner, Sebastian Schake, Dennis Aust, Timo Schröpfer – Christoph Treu, Fabian Marz, Martin Hilgartner

Tor: 1:0 Wolfgang Hilgartner (72.).

Chancen: 9:3

 

Ein richtig spektakuläres Spiel bot die zweite Mannschaft. Mit einem aufregenden 6:5 (2:3) behielt man das bessere Ende für sich. Wiederholt in Rückstand kämpften sich die Grün-Weißen immer wieder zurück. Auch in Unterzahl ließ man sich nicht abhalten und drehte noch ein 3:4 in ein 6:4.

Aufstellung: Norbert Krause, Domenik Schwenk, Tobias Bauer, Florian Funk, Daniel Trump, Kevin Seiler, Rafel Odiena Izeji, Martin Hilgartner, Marc Suljic, Chrysostomos Manos, Nico Claß- Marco Berchtold, Philipp Akharath, Markus Fuchs, Heinrich König

Gelungener Erster Spieltag in der neuen Saison

Mit einem  4:3 Auswärtssieg beim FV Schnürpflingen gelang den RSV Kickern ein gelungener Saisonauftakt.

In der 1. Halbzeit war unsere Mannschaft klar tonangebend und ging bereits nach 3. Minuten durch ein Eigentor der Gastgeber früh mit 1:0 in Führung. Timo Schröpfer gelang dann vor dem Pausenpfiff das hochverdiente 2:0.

Mit diesem Ergebnis waren die Gastgeber zur Halbzeit noch gut bedient.

Nach der Halbzeit gelang dann dem FV Schnürpflingen mit seiner ersten gelungenen Aktion der Anschlußtreffer zum 1:2. Mitte der 2. Halbzeit kippte dann das Spiel komplett und auf einmal gingen die Gastgeber mit 3:2 in Führung. Der RSV zeigte an diesem Tag eine gute Moral. Nach einem Eckball gelang Dennis Aust per Kopfball postwendend der Ausgleich zum 3:3.

Kurz vor Schluss war es erneut Dennis Aust der den 4:3 Siegtreffer markierte.

Allem in  allem ein gelungener Einstand in die neue Saison.

 

Auch die Reserve konnte das 1. Spiel mit einem 2:1 Auswärtssieg abschließen.

Verkehrte Vorzeichen zur 1. Mannschaft. Hier war zuerst der FV Schnürpflingen klar überlegen und

ging mit  1:0 in Führung. In der Folgezeit hatte unsere Mannschaft Glück, das man nicht höher in Rückstand geriet. Kurz vor der Halbzeit erzielte dann der A-Jugendliche Kevin Seiler den wichtigen Ausgleich.  In der 2. Halbzeit waren dann unsere Jungs klar überlegen und erneut Kevin Seiler gelang Mitte der 2. Halbzeit der 2:1 Siegtreffer. Im Anschluss daran wurden einige hochkarätige Chancen vergeben und so musste man bis zum Schlusspfiff  um den Sieg gezittert werden.

 

Am nächsten Sonntag 21.08.16 bestreitet der RSV gegen Esperia Neu-Ulm sein 1. Heimspiel.

Spielbeginn 15.00 Uhr (Reserve 13.00 Uhr)

Festumzug 800 Jahre Wullenstetten am 08.05.2016

 

Herzlichen Dank an die I. und II. Mannschaft, Jugendspieler, Jugendtrainer und Jugendbetreuer für eure Teilnahme am Festumzug!