Der Verein

Geschichtliches

Im Jahre 1926 wurde der RSV als Radfahrer-Verein gegründet. Josef Lander aus Wullenstetten wurde zum ersten Vorstand gewählt. Während des Krieges wurde der Verein, wie viele andere Vereine auch, zwangsweise aufgelöst. Das Protokollbuch und die Standarte aus dem Jahre 1927 entzogen die Mitglieder dem Zugriff der Behörden.
Diese Standarte mit den wertvollen alten Handstickereien (Cordonettstickereien) wurde zum Jubiläumsjahr 1996 restauriert.
Nach dem Krieg im Jahre 1948 wurde der RSV als Fußballverein wieder gegründet.
Mit der Gründung der Turnabteilung im Jahre 1967 begann die Entwicklung zum heutigen Mehrspartenverein. Heute haben die ca. 1.200 Mitglieder die Möglichkeiten in den 10 Abteilungen die verschiedenen Sportarten zu betreiben. Badminton, dies ist die jüngste Abteilung der RSV Familie. Fußball, Handball, Leichtathletik, Radsport, Selbstverteidigung, Ski, Tennis, Turnen, Volleyball, Wandern, bei diesem reichhaltigen Angebot kann sich jeder aktiv betätigen.

Im Jahre 1978 wurde mit dem Bau der Sportanlage an der Römerstraße begonnen. Es begann mit dem Bau der beiden Fußballfelder, der Leichtathletikanlage und mit zwei Tennisplätzen.
Das Vereinsheim mit der Gymnastikhalle wurde 1980 erstellt. Die Tennisanlage wurde in den folgenden Jahren um zwei weitere Plätze ergänzt; 1995 wurde die Anlage umfangreich erweitert, u.a. auch mit einem 5. Tennisplatz. Ebenfalls konnte die Renovierung, d.h. die Grunderneuerung der Leichtathletikanlage im Jahr 1997 abgeschlossen werden. Trotz der hervorragenden Trainings- und Spielbedingungen mußte in all den Jahren und muß auch zukünftig der "alte Sportplatz hinter der Kirche" wegen der Vielzahl der aktiven Fußballmannschaften, vor allem im Jugendbereich, weiterhin benutzt werden.

Für die typischen Hallensportarten, Badminton, Handball, Selbstverteidigung, Turnen, Volleyball, können neben der vereinseigenen Gymnastikhalle die Dreifachturnhalle an der Langenstraße (am Ortsausgang von Wullenstetten) und die Kleinsporthalle der Grundschule in Wullenstetten benutzt werden. Die Skiabteilung, seit dem Jahr 1997 anerkannte DSV-Skischule, bietet jährlich ein umfangreiches Sportkursprogramm in den Skigebieten der näheren und weiteren Umgebung an, um allen, vor allem bei den Kindern und Jugendlichen den Spaß am Skifahren zu fördern.

Im Jahr 1993 wurde die Radabteilung wiederbelebt. Ein Gruppe von begeisterten Radfahrern organisiert Wander- und Tourenfahrten in die näheren und weitere Umgebung, nimmt an den Radveranstaltungen des Bayerischen Radsport Verbandes und des Deutschen Volkssport Verbandes teil.
Zu den jährlichen RSV Radtagen werden alle Mitglieder und die Bevölkerung aus Wullenstetten/Senden und Umgebung zur aktiven Teilnahme eingeladen.

Bis ins Jahr 2006 veranstaltete der RSV alljährlich die intern. Volkswandertage. Diesen Wanderungen wurden nach den Regeln des IVV/DVV durchgeführt und führten in die nähere Umgebung von Wullenstetten.

Neben dem umfangreichen Trainings- und Übungsangebot für den Breitensport nehmen verschiedene Mannschaften aus den Abteilungen aktiv an den Rundenwettbewerben der Sportfachverbände teil.

Bekommen Sie Lust auf Sport, auf Gesellschaft mit Freunden u.v.m., dann melden Sie sich an oder kommen ganz einfach zu einem Training, zu einem Abend vorbei.

Wo liegt Wullenstetten eigentlich?

Wullenstetten ist, wie Senden, Aufheim, Ay, Freudenegg, Hittistetten, Witzighausen, ein Ortsteil von Senden. Die Stadt an der Iller ist mit ca. 20.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt (nach Neu-Ulm) im Landkreis Neu-Ulm und liegt in nur ca. 10 km Entfernung vom Wirtschaftszentrum Ulm/Neu-Ulm an der Donau. Wegen seiner Lage, BAB-A 7/B 28-Anschluß, St 2031 Ortsdurchfahrt, den Baggerseen, dem Naherholungsgebieten u.v.m. wird Senden als Wohngemeinde bevorzugt.

Das Stadtwappen von Senden zeigt auf goldenem Untergrund oben einen blauen Querfluß und darunter eine blaue Lilie. Der blaue Querfluß soll die geographische Lage von Senden - an der Iller - andeuten. Die Ortsgeschichte von Senden und all seiner heutigen Ortsteile war ab 1507 über 300 Jahre lang mit der Fugger`schen Herrschaft Kirchberg verbunden. Dies soll durch die Lilie der Fugger - zwar in veränderter Form - zum Ausdruck kommen. Das seit 1955 mit Genehmigung des Bayer. Staatsministeriums des Innern genehmigte Wappen ist nach dem Zusammenschluß mit der Gemeinde Ay a.d. Iller und den Eingliederungen das amtliche Wappen der Stadt Senden.

Die Namen Senndau, Sennden, Sendow liest man erstmals in den Salbüchern der Grafschaft Kirchberg und der Herrschaft Wullenstetten aus den Jahren 1482 und 1567.